Trauerangebote > Das Team

Nao Honekamp-Yamamoto, Jahrgang 1971, Diplompsychologin

"Seit ca. 8 Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich im Hospizbereich: zunächst in Giessen, dann in Karlsruhe, seit 2005 im Malteser Hospiz St. Raphael in Duisburg. Meine Einsatzbereiche sind die Sterbebegleitung im ambulanten Palliativdienst und auch die Trauerbegleitung im Rahmen des Trauer-Cafés (Selbsthilfegruppe) und dem Trauerfrühstück.

Der Gedanke, dass Sterben, Tod und Trauer miteinander verwoben sind, ist meine Motivation, mich neben der Sterbebegleitung auch in die Trauerarbeit einzubringen. Eine große Rolle spielt bei meinem Engagement zum einen meine eigene Trauererfahrung und meine Erfahrung, die ich bei der Sterbebegleitung von eigenen Angehörigen gemacht habe."

 

Margarete Heese, Jahrgang 1955, Chemikerin

"Vor 13 Jahren im engsten Familienkreis mit dem Tod konfrontiert, habe ich erlebt, wie meine Trauer durch verständnisvolles Zuhören und wohlwollende Gesten erträglicher wurde. Liebevolle Mitmenschen schenkten mir viel Zeit und Zuwendung und mit dieser Haltung möchte auch ich heute Trauernden begegnen. Ich habe an verschiedenen Qualifizierungsseminaren für Trauerbegleiter teilgenommen,  im Malteser Hospiz St. Raphael und darüber hinaus beim Trauerinstitut Deutschland. Ich konnte Erfahrungen in der Einzelbegleitung von Trauernden sammeln und begleitete das monatliche 'Frühstück im St. Raphael' und den 'Offenen Trauerkreis'."

 

Karin Schmitz, Jahrgang 1956, Diplom-Sozialpädagogin (FH), Trauerberaterin (Qualifizierung beim Trauerinstitut Deutschland e.V.), Mitglied des Arbeitskreises „Trauerzeit“ in Mönchengladbach

"Seit zehn Jahren begleite ich in unterschiedlichen Feldern trauernde Hinterbliebene, zunächst in der Leitung des Bestattungsbereiches im familieneigenen Betrieb in Mönchengladbach. Dort begleitete ich Hinterbliebene in ihrer ersten Trauerzeit unmittelbar nach dem Tod des Angehörigen bis zur Bestattung und häufig auch in den ersten Wochen danach. Seit 2004  bin ich, ebenfalls in Mönchengladbach,  in der Gruppenarbeit mit trauernden Erwachsenen tätig und arbeite seit 2006 mit trauernden Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren.

Seit Juli 2007 bin ich in der Trauerberatung St. Raphael am Malteser Hospiz St. Raphael in Duisburg in der Einzelberatung und Gruppenbegleitung für trauernde Menschen tätig. Ich habe mich beim Trauerinstitut Deutschland e.V. (TID) für die Beratung und Begleitung trauernder Hinterbliebener qualifiziert."

Mechthild Schulten, M.A. phil., Palliative Care-Beraterin, Gestalttherapeutin, Gesamtleitung Hospiz
(Qualifizierung in der Trauerbegleitung u. a. bei R. M. Smeding (1995 – 97) und beim Trauer Institut Deutschland (TID), Mitglied des Arbeitskreises Trauer der MTG Malteser Träger Gesellschaft)

 

„Wenn 1990, am Anfang meiner Duisburger Malteser Hospiz-Arbeit, mit dem ambulanten und stationären Hospiz der Aufbau der Betreuungsangebote für unheilbar schwerstkranke Menschen im Mittelpunkt stand, so wurde mir bald bewusst, dass für die hinterbliebenen Angehörigen ein eigenes Angebot nötig wurde. Mir ist es ein Anliegen, eine Begleitung, die zu Lebzeiten des Patienten auch die Angehörigen betrifft, nicht abrupt enden zu lassen.

 

Ab 1997 organisierte ich die ersten Angebote für Hinterbliebene, deren Angehörige in unseren Hospizdiensten verstorben waren. Diese Angebote wurden bald auch von externen Betroffenen wahrgenommen. Mein persönlicher Schwerpunkt in der Trauerarbeit liegt in der Einzelberatung und in der Begleitung von themenbezogenen Gruppen. Ebenso ist es mein Anliegen, durch Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit einen Beitrag zur Enttabuisierung des Themas Trauer zu leisten.“

 

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